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Thomas Foeller, Gedichte und Gedanken eines tätowierten Freaks

Eigenschuld

Eingetragen am:
26.07.2010
Copyright Autor:
Thomas Foeller
Kategorie:
Gedichte, Verse, Gedanken

Artikel Inhalt

Deine Schuld bricht mich entzwei,
sie fordert ihren Lohn,
drückt meine Schultern tief hinab,
Du lachst so voller Hohn.

Steh ich vor dem Himmelstore,
aufgeladen mit Deiner Last,
so geh ich nicht hindurch,
find nur in der Hölle Rast.

Hier unten warte ich auf Dich,
hier wird sie mir genommen,
die Last von meinen Schultern weicht,
wenn Du bist hier angekommen.

Begleitet dann von Glocken,
fahre ich hinauf gen Himmel,
die Glocken singen sanfte Lieder,
aus herrlich feinem Gebimmel.

Du wirst im Fegefeuer,
ewig leiden und brennen,
keine Erlösung erfahren,
kannst nicht wegrennen.

Wegrennen wie zu Lebezeiten,
vor jedem der Dir zugetan,
die Schuld gabst Du nur Anderen,
Dein Los Dir nun selbst angetan.

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