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Thomas Foeller, Gedichte und Gedanken eines tätowierten Freaks

Naiver Held

Eingetragen am:
14.07.2010
Copyright Autor:
Thomas Foeller
Kategorie:
Gedichte, Verse, Gedanken

Artikel Inhalt


Es traf der naive, noch junge Held
auf die Frau seiner Träume,
doch hatte er kaum Geld,
für ein Haus voll großer Räume.

So sprach die Frau:
"Töte Drachen, reite in die Welt,
töte auch die kleinste Sau,
ich brauche Geld!"

Der Held tats wie aufgetragen,
scheffelte Silber und Gold,
kam zurück nach 20 Tagen,
sah wie die Frau mit dem Bauern im Bette tollt.

Er nahm sein Schwert,
stach es beiden in Ihr Herz,
Gold und Silber sind eben nix wert,
bei diesem Seelenschmerz.

Weinend brach der Held voll Frust,
sah am Schwert das feuchte Rot,
stach sich selbst dann in die Brust,
so ward auch er gar tot.

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